
Das universelle Bootssystem
Der Combi Tri wurde entwickelt, um Anfängern und besonders Menschen mit Handicap ein sicheres, einfaches und preiswertes System zu bieten, mit dem das Segeln als Freizeitvergnügen und als Instrument zur Therapie für Menschen mit teilweise schwerer Behinderung genutzt werden kann.
Die geschützte Entwicklung führte zu Innovationspreisen durch den Mittelstand und das Land Mecklenburg-Vorpommern.
Basis
Mittelrumpf
Stütz-schwimmer
Combi-Tri Typ 9 Rollmast
9,2 m²
Combi-Tri Typ 14
Sluprigg
14 m²
Combi-Tri Typ R
Flettner Rotor
Combi-Tri Begleitboot
Stützschwimmer Kurzrumpfschubrohr
Combi-Tri
Anbauteile
Mittelsitz
Transportboxen
Motorhalterschubrohr
Der Combi-Tri ist ein Trimaran, dessen Mittelrumpf generell alle Zuladung aufnimmt. Die drei Rümpfe sind als System mit unterschiedlichen Antrieben und Mittelrümpfen kombinierbar.
Zwei baugleiche Ausleger (Beams) verbinden den Mittelrumpf mit den großvolumigen Stützschwimmern, das gilt generell. Für die Combi‑Tri‑Typen CT 9, CT 14 und CT R gilt die gleiche Basis, sie unterscheiden sich nur durch die Art der Besegelung. Durch die feste Kielflosse entfällt das ursprüngliche Schwert. Auf Wunsch kann jedoch ein Schwertkasten vorgesehen werden.
Bei dem Combi-Tri-Begleitboot werden die Standardstützschwimmer und die Transportausleger mit einem Kurzrumpf kombiniert.
Der Combi-Tri ist so gut wie unsinkbar in jeder Version. Die drei unabhängigen geschlossenen Rümpfe haben jeweils allein genügend Auftrieb für Boot und Segler. Jeder Mittelrumpf hat darüber hinaus zwei Querschotts und somit drei wasserdichte Abteilungen.
Der Combi Tri CT 9 ist das ursprüngliche Fahrzeug mit Rollmast und 9,2 m² Segelfläche. Alle Anbauteile sind auf den Combi-Tri Typ 9 abgestimmt. Durch das Balancerruder ist das Boot sehr wendig und reagiert sofort auf jeden Ruderausschlag.
Bei Testfahrten bis Windstärke 8 mit Vollzeug blieb das Boot stabil mit ca. 15° Lage, wobei der Lee-Stützschwimmer unterschnitt. Der unverzagt drehende Mast blieb dabei voll funktionsfähig.
Grundsätzlich sollte man jedoch ab ca. 4 Bft die Segelfläche verkleinern.
Der Combi-Tri-Typ 9 ist intensiv erprobt und ohne Einschränkung einsetzbar.
Die Ausbauvarianten CT Typ 14, CT Typ R und CT Begleitboot befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Erprobung.
Auch für ungeübte Segler ist der Combi-Tri 9 einfach und sicher zu handhaben. Trampoline zwischen den Auslegern vergrößern die Bewegungsfläche. Zum Fahrtensegeln können auf den Trampolinen Transportboxen montiert werden. Zusammenbau und zu Wasser bringen des Combi-Tri kann von einer Person bewältigt werden. Der Transport mit einem leichten, ungebremsten Trailer kann mit jedem PKW mit Anhängerkupplung durchgeführt werden. Das Combi-Tri-Begleitboot ist sogar auf einem Autodach transportierbar.
Die Einzelteile des Combi-Tri sind leicht und unkompliziert zu montieren, am besten, wenn der Mittelrumpf auf dem Trailer gesichert ist und alle Bereiche gut zugänglich sind.
Die Ausleger werden quer durch die Hülsen im Mittelrumpf gesteckt und mit Schellen gesichert, dann die Stützschwimmer aufgesteckt und von außen mit Handschrauben gesichert. Dieselben Handschrauben werden auch zur Sicherung bei den Transportauslegern genutzt.
Die Trampoline werden von beiden Seiten aufgelegt und mit Gummischlaufen auf die Ausleger gespannt, Danach geht es zu Wasser
Wegen der besseren Handhabung empfehlen wir, den Mast in jedem Fall erst zu setzen, wenn das Boot zusammengebaut im Wasser oder am Strand liegt.
Der Rollmast ermöglicht den sicheren, entspannten Start vom Strand mit geringer Segelfläche, die weiter draußen durch gleichzeitige Betätigung der Schot- und der Reffleine auf die volle Größe erweitert werden kann.
Der Combi-Tri 1 ist die Basis für alle daraus abzuleitenden Varianten des Combi-Tri-Systems.
Es wurde beim Entwurf großer Wert darauf gelegt, das Boot sehr einfach montieren und transportieren zu können.
Der Kunde sollte einen leichten Trailer an den PKW anhängen und ohne Schwierigkeiten auch allein zu Wasser lassen können.
Das Segeln mit dem Combi‑Tri sollte von Beginn an Spaß machen und auch von Laien schnell erlernbar sein.
Das Boot sollte schnell und wendig sein, aber gleichzeitig sicher und stabil.
Es sollte ein Boot sein, welches das Handicap von Behinderten gegenüber trainierten Seglern mit allen Bewegungsfähigkeiten vergessen lassen kann.
Wir sind überzeugt: Das Ergebnis unserer Entwicklung kann sich sehen lassen.
Der Combi Tri besteht aus einem Mittelrumpf, der durch zwei Ausleger mit den beiden
Stützschwimmern verbunden ist.
Der Mittelrumpf hat ein selbstlenzendes Cockpit mit einem großen Sumpf im hinteren Teil, der auch größere Mengen Wasser schluckt, so dass im Vergleich zu anderen Booten weitgehend „trocken“ gesegelt wird.
Das Hauptmerkmal des CT ist der freistehende, unverstagte Drehmast.
Der Mast ist auf einem drehbaren Lagerträger mit Reffscheibe gelagert. Lagerträger und Mast bilden eine Einheit.
Das Segel hat statt des Vorstags eine geschlossene, eng angepasste Tasche, in die der Mast eingeschoben wird.
Der Lagerträger wird in die im Bugbereich integrierte Masthülse gestellt.
Wegen der ausschließlich nach unten wirkenden Kräfte am Segel ist keine Sicherung gegen Hochziehen erforderlich.
Das Segel wird am Vorstag mit einem Bändsel an der Reffscheibe festgemacht.
Die Reffscheibe ist von einer Endlosleine umschlungen, an der in beide Richtungen geholt werden kann.
Dabei wird der Mast in Drehung versetzt und das Segel fest aufgewickelt.
Auch bei Starkwind stellt sich nur wenig Krängung ein.
Selbst bei Windstärke 8 ergaben sich im Belastungstest mit voller Segelfläche nur ca. 15° Krängung.
Der Lee Stützschwimmer war untergeschnitten, aber die Situation blieb absolut sicher und beherrschbar.
Beim normalen Segeln macht es keinen Sinn, weil man langsamer wird wegen der unterschneidenden Ausleger. Bei mehr als Windstärke 4 sollte der Situation entsprechend gerefft werden.
Der Sitz ist grundsätzlich ein Standardteil, kann aber als Sonderanfertigung auf besondere Notwendigkeiten angepasst werden; er ist in Längsrichtung auf die Körpergröße einstellbar.
Generell wird der Combi-Tri mit Mittelsitz mit einer Seitenpinne gesteuert, die links oder rechts angeschlagen werden kann. Alternativ kann mit Pedalen gesteuert werden.
Die Pedale sind über Steuerseile bzw. Stößel mit dem Ruder verbunden, sie lassen sich bei Bedarf mit Gurten am Fuß fixieren.
Schot und Reffleine sind auf eine Belegsäule vor dem Segler geführt.
Gesegelt wird der Combi-Tri normalerweise allein oder zu zweit aus dem Cockpit mit Pinne.
Der Mittelsitz macht es jedoch möglich, auch älteren Seglern oder Gehbehinderten, die mit einer Jolle nicht mehr gut zurechtkommen, den Spaß am Segeln zurückzugeben.
Darüber hinaus gibt der Mittelsitz des Combi Tri zum ersten Mal die Möglichkeit, dass behinderte Personen ohne Einschränkung mit Seglern ohne Handicap in Konkurrenz treten können.
Bei Bedarf kann eine Begleitperson neben dem Segler sitzen.
Es hat sich gezeigt, dass der Einstieg/Ausstieg in den Mittelsitz über die Trampoline selbst von schwer behinderten, querschnittgelähmten Seglern bewältigt wird.
Es ist lediglich notwendig, eine feste Rampe oder einen Steg zur Verfügung zu haben, um den Rollstuhl standsicher positionieren zu können.