Flüsse und Seen weltweit leiden immer häufiger unter Sauerstoffmangel. Die Ursache dafür ist meistens falsches menschliches Verhalten, wie z. B. das Einleiten von ungeklärten Abwässern oder Überdüngung seitens der Landwirtschaft. Der Mangel an Sauerstoff beginnt am Boden der Gewässer und lässt ganze Bereiche entstehen, in denen jegliches Leben abgestorben ist. Selbst in Fließgewässern ist das Phänomen zu beobachten. Abhilfe kann geschaffen werden, indem künstlich Luft – und damit Sauerstoff – in das umgekippte Wasser eingeleitet wird. Von Fall zu Fall wird von Feuerwehren mit starken Pumpen Wasser zerstäubt und so mit Luft gesättigt. Eine solche Maßnahme ist jedoch nicht billig und kann nur partiell angewendet werden. Hier wird ein Gerät zur Sauerstoffanreicherung vorgestellt, welches rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr autonom laufen kann, mit nur geringem Aufwand für die Wartung. Ein Körper aus zwei bis vier einfachen Auftriebskörpern, z.B. KG‑Rohren, wird so miteinander durch Bretter verbunden, dass eine Plattform gebildet wird. An jeder Ecke der Plattform werden Rohre D – ca. 40 mm, Länge L – ca. 1600 mm in das Wasser gesenkt, fest verbunden mit der Plattform.